Vorstandssprecher Heinz-Peter Witt seit 40 Jahren bei der Spar- und Darlehnskasse Aegidienberg eG

In der Weltgeschichte sind 40 Jahre ein winziger Moment, in der Geschichte der Spar- und Darlehnskasse Aegidienberg ein längerer Augenblick, im Berufsleben eines Menschen aber eine ganz entscheidende Zeitspanne. Auf die blickte am Samstag den 01. April 2017 Vorstandssprecher Heinz-Peter Witt bei der Spar- und Darlehnskasse Aegidienberg zurück.

Als junger ehrgeiziger Bankkaufmann stieß Herr Witt am 01. April 1977 zu der damals mit drei Mitarbeitern und einer Halbtagskraft besetzten kleinen Bank im Siebengebirge hinzu. Die Bilanzsumme betrug seinerzeit 18 Millionen DM - für Herrn Witt, der seine Ausbildung bei der Westdeutschen Genossenschafts-Zentralbank in Bonn abgeschlossen hatte, eine ganz neue Perspektive.

Als der damalige Vorstand Johann Klein 1982 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus den Diensten der Bank ausschied, wurde nicht lange nach Ersatz von außen gesucht. Vorstand und Aufsichtsrat der Bank war klar, dass aus den eigenen Reihen ein Multitalent zur Verfügung stand, das gerne bereit war, sich den neuen Aufgaben zu stellen.

Mit 26 Jahren, als eines der jüngsten Vorstandsmitglieder bundesweit, wurde Heinz-Peter Witt bereits zum 01. Februar 1982 in den Vorstand der Spar- und Darlehnskasse Aegidienberg berufen, die seinerzeit eine Bilanzsumme von 24 Millionen DM aufwies. Eine Entscheidung, die das Gremium nie bereut hat. Bereits in 1982 wuchs unter seiner Leitung die Bilanzsumme auf 35 Mio. DM.
Heute betreut die Aegidienberger Bank ein Kundenvolumen von rund 237 Mio. Euro.

Aber Mitte Juni ist Schluss.
Im letzten Jahr stimmte die Generalversammlung mit 91,66 % der Fusion mit der Volksbank Bonn Rhein-Sieg zu. Auch hier bewies Vorstandssprecher Heinz-Peter Witt Weitblick. Sein Argument aus einer Position der Stärke heraus selbstbestimmt zu handeln, überzeugte die große Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

In den Fusionsverhandlungen erzielte er ein sehr gutes Ergebnis für die Bank, für alle Mitarbeiter und für die Region Aegidienberg.

„Der Bankplatz Aegidienberg ist für mindestens zehn Jahre garantiert. Alle Mitarbeiter haben fünf Jahre lang Kündigungsschutz und die vertrauten Mitarbeiter im Kundenkontakt bleiben in Aegidienberg, so dass Sie Ihre Ansprechpartner behalten. Pro Jahr fließen mindestens 16.000 Euro Spenden an Aegidienberger Institutionen wie Schule, Kindergärten und Vereine.“, so Witt in der Generalversammlung in 2016.

Der Aufsichtsrat der Bank, Vorstand Martin Born sowie alle Mitarbeiter gratulierten am 03. April Herrn Witt zu seinem Jubiläum und dankten ihm für sein unermüdliches Engagement für "seine" Bank und den Einsatz bei den Fusionsverhandlungen.