12.000 Euro-Spende des Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg für Klara

18.09.2017: Bonn-Oberkassel. Eine Groß-Spende aus dem Solidaritäts-Fonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg in Höhe von 12.000 Euro ist im September an die, auf Grund einer vorgeburtlichen Erkrankung, querschnittsgelähmte achtjährige Klara aus Bonn-Oberkassel ausgezahlt worden. Die Eltern Tanja und Stephan Käufer des durch ihre Behinderung auf den Rollstuhl angewiesenen Mädchens konnten damit ein spezielles, behindertengerechtes Fahrzeug erwerben, mit dem sie ihre Tochter zur Schule oder zu Arztbesuchen bringen können.

Weil Klara auch entsprechend ihres Alters wächst, wird es den Eltern zukünftig nicht mehr möglich sein, ihre Tochter in einen Standard-PKW zu heben.
Dementsprechend war die Anschaffung eines neuen Autos mit eingebautem Rollstuhl-Lift für die dreiköpfige Familie unumgänglich.

Auf Grund von Klaras körperlicher Situation muss die Familie ständig hohe Zusatzkosten aufbringen und dafür auch auf Erspartes zurückgreifen. Von dem zunächst geplanten Kauf eines VW-Caddy hatte die Familie deshalb schon Abstand genommen. Dank tatkräftiger Unterstützung seitens Familienangehöriger, sowie der großzügigen Spende der Volksbank Bonn Rhein-Sieg war es den Käufers doch noch möglich, das behindertengerechte Auto zu erwerben, um zukünftig auch wieder mit der kleinen Klara unterwegs zu sein.

Die Vertreterversammlung der Volksbank Bonn Rhein-Sieg hatte 2013 beschlossen, erstmalig in der über 110-jährigen Geschichte der Volksbank, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

Dazu erklärte Volksbank-Regionaldirektor Helmut Rings, der zugleich auch Mitglied im Kuratorium des Solidaritätsfonds ist: "Der Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln."


Durch den Verzicht der Mitglieder auf 0,1% ihrer Dividende wurden dem Fonds in diesem Jahr Mittel in Höhe von rund 55.000 Euro zur Verfügung gestellt, die jetzt an unverschuldet in Not geratene Mitglieder ausgeschüttet werden.