125 Jahre Eitorfer Raiffeisenbank

Volksbank vergibt Spenden für Vereins-Projekte

13.03.2017: Eitorf. Am 13.März 1892 gründeten Eitorfer Kaufleute, Landwirte und Bürger auf Anregung des Lehrers Peter Joseph Stein aus Alzenbach einen Spar-und Darlehenskassenverein als Genossenschaft nach dem „System Raiffeisen“. Die Eitorfer Zeitung vom 14. März 1892 berichtet davon, dass die Versammlung bei Witwe Odenthal „zahlreich besucht war“. Zum ersten Vorsitzenden wählten die Genossen den Eitorfer Kaufmann Carl Dilg. Den Vorsitz im Aufsichtsrat übernahm Hauptlehrer Stein. Die neue Kasse trug den Namen „Eitorfer Darlehensverein Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht“. Dieser Name wurde in den Folgejahren mehrfach geändert, ehe die Generalversammlung im Jahr 1923 die Bank in „Eitorfer Raiffeisenbank eG“ änderte. Unter dieser Bezeichnung entwickelte sich nach und nach ein solides Kreditinstitut, das sich zu seinem 85 jährigen Bestehen im Jahr 1977 ein neues Bankgebäude am Eitorfer Marktplatz leistete. Bis 1996 blieb die Eitorfer Raiffeisenbank selbstständig, ehe sie sich der Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG anschloss.

Auch wenn der Name der ehemaligen Bank nicht mehr in der heutigen Firmierung vorkommt, haben die Verantwortlichen in Eitorf und Bonn den Gründungstag nicht vergessen. Als Jubiläumsaktion wollen die Organisatoren um den heutigen Eitorfer Regionaldirektor Sascha Grendel die Vereine in im Geschäftsgebiet der Bank an der oberen Sieg in Eitorf und Windeck unterstützen. Die Volksbank lobt als Jubiläumsgeschenk 5 x 1.250,- Euro aus, die an Projekte von Vereinen oder Stiftungen im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit ausgeschüttet werden. Vereine, die in diesem Jahr ein Projekt planen oder schon in Angriff genommen haben, das speziell die Kinder- und Jugendarbeit fördert, können sich bei der Volksbank ab sofort bis zum 24. April bewerben. Die Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet unter

www.vobaworld.de/eitorf125


Eine Jury, der neben Vorstandsmitglied Volker Klein auch der ehemaligen Eitorfer Vorstandssprecher Wilhelm-Martin Klein, der Beiratsvorsitzende Peter Georg Müller und Regionaldirektor Sascha Grendel angehören, entscheidet, welches Projekt förderungswürdig ist. Die Preisvergabe ist für die zweite Mai-Hälfte geplant.