„Sommer am Rhing für Pänz“

400 Euro-Spende des Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg für die Ferien-Aktion

15.08.2016: Hersel: Bereits seit sieben Jahren gibt es in Hersel in der letzten Woche der Schulferien das Projekt „Sommer am Rhing für Pänz“. Die ehrenamtlichen Organisatoren aus der Pfarrei Sankt Aegidius und den Herseler Vereinen gestalten eine Woche lang ein abwechslungsreiches Ferien-Nah-Erholungsprogramm, an dem auch in diesem Jahr wieder rund 50 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren teilnehmen werden.


Pfarrer Jörg Stockem erklärt: „Zur Finanzierung sind wir auf Spenden angewiesen. Der Elternanteil sollte so gering wie möglich ausfallen, damit sich finanziell schwächer gestellte Familien nicht von vorne herein ausgeladen fühlen.“ Am ersten Tag der einwöchigen Aktion besucht die Leiterin der Herseler Volksbank-Filiale Svenja Bette und der Regionaldirektor Walter Klemmer die „Pänz am Rhing“,  um die Spende zu überbringen. Die Vertreter der Volksbank zeigten sich sehr angetan von dem erlebnispädagogischen Konzept. „Der Ehrenamtlichen lassen sich ein Menge einfallen, damit die Kinder unsere schöne Region in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen erleben und das ist in jedem Fall eine Unterstützung wert“ so Walter Klemmer.

 

Der Solidaritätsfonds:
Die Vertreterversammlung der Volksbank Bonn Rhein-Sieg hatte im Juni 2012 beschlossen, erstmalig in der über 110jährigen Geschichte der Volksbank, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

Damals erklärte Volksbank-Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz: „Der neue Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

Durch den Verzicht der Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende werden dem  Fonds jährlich Mittel von rund 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus fließen der Stiftung aus Spenden der Volksbank und von Dritter Seite weitere Mittel zu, die zeitnah dem Stiftungszweck entsprechend ausgeschüttet werden.