VW-Bus behindertengerecht umgebaut!

6.900 Euro-Spende des Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg für Arbeitsgemeinschaft Neues Leben Hennef

03.03.2016: Hennef. Die AG Neues Leben Hennef eV musste ihre erheblich in die Jahre gekommenen Fahrzeuge gegen einen neuen Kleinbus austauschen.
Um die Menschen mit geistiger und /oder mehrfacher Behinderung, die von der in der ehemaligen Meys Fabrik beheimateten Einrichtung betreut werden, befördern zu können, musste der VW T6 rollstuhlgerecht umgebaut werden. Die Kosten für die Umrüstung in Höhe von 6.900 Euro übernahm der Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg.
Das Fahrzeug ist zwischenzeitlich bereits im Einsatz, um die Bewohner zu Therapiemaßnahmen oder zum Arzt zu fahren. Jetzt trafen sich der Kuratoriumsvorsitzende des Solidaritätsfonds Hans-Gerd Pützstück und der Hennefer Regionaldirektor der Volksbank, Thorsten Peters, mit dem Vorstand und dem Geschäftsführer der AG Neues Leben Hennef, Ralf Sains, um das neue Fahrzeug zu besichtigen. (Im Bild von links: 2. stv. Vorsitzende Elisabeth Kragl, Geschäftsführer Ralf Sains, stv. Vorsitzende Helga Sains, Hans-Gerd Pützstück, Vorsitzende Birgitt Kreitz-Henn, Thorsten Peters, Schatzmeister Paul Hoscheid)

Die Arbeitsgemeinschaft Neues Leben Hennef e.V. wurde im Jahr 1990 gegründet. Neben der stationären Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger sowie mehrfacher Behinderung in der Theodor-Heuss-Allee unterhält der Verein einige behinderten- und zum Teil auch rollstuhlgerechte Wohnungen in der Nähe der Einrichtung und bietet Leistungen im Ambulant Betreuten Wohnen an.

Thorsten Peters zeigte sich sehr angetan von dem Konzept der Arbeitsgemeinschaft: „Die AG macht eine tolle Arbeit. Die Bewohner sind hier in Hennef integriert.“ Und Kuratoriums-Vorsitzender Hans-Gerd Pützstück ergänzt: „Ich bin stolz, dass sich hier im Hennefer Stadtzentrum so ein großartiges Projekt angesiedelt hat und bereist seit über 25 Jahren eine wichtige Arbeit leistet. Es ist eine Bereicherung für unsere Stadt.“


Der Solidaritätsfonds:

Die Vertreterversammlung der Volksbank Bonn Rhein-Sieg hatte im Juni 2012 beschlossen, erstmalig in der über 110jährigen Geschichte der Volksbank, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

Damals erklärte Volksbank-Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz: „Der neue Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

Durch den Verzicht der Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende werden dem  Fonds jährlich Mittel von rund 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus fließen der Stiftung aus Spenden der Volksbank und von Dritter Seite weitere Mittel zu, die zeitnah dem Stiftungszweck entsprechend ausgeschüttet werden.