Eltern krempeln für neuen Sand-Matsch-Bereich die Ärmel auf

Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg unterstützt Kindergarten Siegbogen mit 4.000 Euro-Spende

16.04.2016: Hennef: Die Kita Siegbogen ist seit zwei Jahren in Betrieb und hat sich seither sehr gut etabliert. Als Erweiterung des pädagogischen Angebots soll jetzt im Außengelände eine naturnahe Wasserlandschaft entstehen, in deren Zentrum ein Sand-Matsch-Bereich mit Bachlauf und Wasserpumpe steht. Eine Projektgruppe, die aus Eltern der Siegbogen-Kinder besteht, kümmert sich um die Umsetzung und hilft an den Wochenenden auf dem Kita-Gelände mit, die Anlage herzustellen. Einen Teil der Kosten übernahm der Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg mit einer Zuwendung in Höhe von 4.000 Euro.
Jetzt besuchte der Hennefer Volksbank-Regionaldirektor Thorsten Peters die Kita, um die Spende zu überbringen.
Der Vorsitzende des Fördervereins Krachmacher Holger Heuser zeigte sich hoch erfreut: „Wir finden die spontane Hilfe großartig. Damit hatten wir so nicht gerechnet! Mit der Spende werden uns einige finanzielle Lasten von der Schulter genommen!“
Die Kita Siegbogen Hennef bietet seit zwei Jahren rund 95 Kindern von null bis sechs Jahren ein zweites Zuhause. Durch den Einsatz deutsch- und englischspra-chiger Erzieherinnen und Erzieher verwirklicht der aus Köln stammende Träger educcare ein bilinguales Betreuungsangebot. Die Einrichtung wird durch den Förderverein „Krachmacher“ eV unterstützt.
Thorsten Peters zeigte sich sehr angetan von dem pädagogischen Konzept: „Die Kita Siegbogen bietet eine optimale Lernumgebung, um in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen aufzuwachsen.“

Der Solidaritätsfonds:
Die Vertreterversammlung der Volksbank Bonn Rhein-Sieg hatte im Juni 2012 be-schlossen, erstmalig in der über 110jährigen Geschichte der Volksbank, einen eige-nen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unver-
schuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

Damals erklärte Volksbank-Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz: „Der neue Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen

Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

Durch den Verzicht der Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende werden dem  Fonds jährlich Mittel von rund 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus fließen der Stiftung aus Spenden der Volksbank und von Dritter Seite weitere Mittel zu, die zeitnah dem Stiftungszweck entsprechend ausgeschüttet werden.