Museen machen Schule

Ein Projekt stellt sich vor

04.03.2015: Der Zusammenschluss „Museen machen Schule“ besteht aus 15 Museen, der Stadt Bonn, der Volksbank Bonn Rhein-Sieg, der Heinz-Dörks-Stiftung und der Landtagsabgeordneten Renate Hendricks.

Als vor zehn Jahren das Projekt „Museen machen Schule“ von der Bonner Landtagsabgeordneten Renate Hendricks und einigen Museen ins Leben gerufen wurde stand ein klares Ziel im Vordergrund: Allen Schülerinnen und Schülern Bonns soll die Teilnahme an Museumsbesuchen möglich sein. Um die Zusammenarbeit von Schulen und Museen verbessern entstand eine Seite auf der Homepage der Stadt Bonn, die aktuelle Ausstellungen nach Klassenstufe und Fächern geordnet übersichtlich für Lehrerinnen und Lehrer auflistet. Das ist ein Serviceangebot für Schulen und erleichtert die Vorbereitung.

Immer wieder kam es vor, dass Kinder und Jugendliche nicht an Klassenausflügen zu Museen teilnehmen konnten, weil Eintrittsgelder, Fahrtkosten oder Lernmaterialien nicht bezahlt werden konnten.

Das Netzwerk erklärt hierzu: „Mit den von der Volksbank und der Heinz-Dörks-Stiftung bereitgestellten Geldern konnten bereits vielen Kindern unbürokratisch Museumsbesuche ermöglicht werden. Museen sind unschätzbare Orte der Bildung und eröffnen zusätzlich zu den Schulen andere Zugänge zur Welt. In Bonn ist die Vielfalt besonders groß. Sie reicht von Naturwissenschaft, Technik und Umwelt hin zu historischen- und künstlerischen Museen.”

Unkompliziert können die anfallenden Kosten für einen Museumsbesuch aus einem Fond, den die Stadt Bonn verwaltet, finanziert werden. Wie Lehrer/innen bzw. Erzieher/innen einen Antrag stellen, erklärt der heute vorgestellt Informationsflyer.

Neben Schulen gilt das Angebot auch für den Offenen Ganztag, Kindergärten und Kindertagesstätten. Im Sinne dieser Öffnung für Kinder vor dem Schulalter hat es bereits Kooperationen mit dem Robert-Wetzlar-Berufskolleg Bonn gegeben, die Museumsbesuche in ihre Erzieher/innenausbildung einbinden.

“Wir haben in den zurückliegenden Jahren bereits einiges erreicht und hoffen, mit dem neuen Informationsflyer noch mehr Menschen auf unser Projekt und die Möglichkeiten aufmerksam zu machen“,  so das Netzwerk abschließend.