2.000 Euro-Spende des Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg für Familienwochenende der Sozialpädagogischen Familienhilfe Königswinter

Königswinter.  Eine  Spende aus dem neuen Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg  in Höhe von 2.000 Euro geht an das Jugendamt der Stadt Königswinter für  das Projekt „sozialpädagogische Familienhilfe“.

Stiftungsratsvorsitzender Jürgen Pütz übergab die Zuwendung jetzt im Beisein des Oberpleiser Beiratsvorsitzenden Martin Losem und des Regionaldirektors Guido Landsberg an den amtierenden Bürgermeister Peter Wirtz.

von links: Martin Losem, Guido Landsberg, Renate Kraheck, Bgm. Peter Wirtz, Jürgen Pütz

 

Der Zuschuss dient der Teilfinanzierung eines Familienwochenendes, das die Kommune für acht bis zehn Familien aus der Stadt Königswinter in der Jugendherberge Biggesee durchführt. Im Juni erhalten die oft psychisch erkrankten Eltern und Kinder dort die Chance, ihrer Isolation zu entfliehen und Stabilisierung durch andere Familien zu erfahren. Dazu dienen Gesprächskreise sowie Kreativ- und Sportangebote.

„Der sozialpädagogische Familiendienst im Jugendamt der Stadt Königswinter hat die Aufgabe, Familien in Erziehungsfragen zu betreuen und zu beraten. Insbesondere sozial benachteiligte Familien benötigen Begleitung bei der Bewältigung von Alltagsaufgaben, Lösung von Konflikten oder im Kontakt mit Behörden und Institutionen“, erklärt Renate Kraheck, die im Jugendamt für den Familiendienst zuständig ist.

Die Vertreterversammlung der Volksbank Bonn Rhein-Sieg hatte im Juni 2012 beschlossen, erstmalig in der über 110jährigen Geschichte der Volksbank, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

Dazu erklärte Volksbank-Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz: „Der neue Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

Durch den Verzicht der Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende werden dem neuen Fonds Mittel jährlich Mittel  von rund 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus fließen der Stiftung aus Spenden der Volksbank und von Dritter Seite weitere Mittel zu, die zeitnah dem Stiftungszweck entsprechend ausgeschüttet werden.