Zehnjährige Sophia aus Beuel ist „Miss 60.000“

Genossenschaftsidee populär wie nie zuvor/Volksbank meldet Mitgliederrekord
 

Bonn/Rhein-Sieg. Große Freude bei der Volksbank Bonn Rhein-Sieg: Die größte Genossenschaftsbank der Region hatte in diesen Tagen die Marke von 60.000 Mitgliedern erreicht und übersprungen. „Miss 60.000“ ist die zehnjährige Sophia Almendro Ibanez aus dem Beueler Stadtteil Vilich-Müldorf. Wie ihre Mutter Jasmin Groffot (27), die schon als Jugendliche Bank-Anteile erworben hatte,  ist auch sie jetzt Teilhaberin der Volksbank.

Das Foto zeigt in der Mitte Sophia mit ihren Eltern Marco Almendro und Jasmin Groffot  daneben v.l., Regionaldirektor Frank Schmantek Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz und Kundenberaterin Sandra Michalik ( ganz re.).

Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz und Regionaldirektor Frank Schmantek hießen das Jubiläumsmitglied mit einem kleinen Empfang in der Filiale Beuel offiziell willkommen im Kreise der großen genossenschaftlichen Familie. „Wir beglückwünschen Dich zu der Entscheidung und gratulieren herzlich im Namen aller Bankteilhaber“, meinte Volksbank-Chef Pütz. Als Begrüßungsgeschenk gab es für Sophia, die die Liebfrauenschule in Bonn besucht, einen Gutschein für das Phantasialand und für jedes Mitglied der vierköpfigen Familie noch ein Taschengeld für Getränke und Würstchen obendrauf. „Jetzt freuen wir uns mit der ganzen Familie auf einen schönen Tag im Phantasialand“, zeigte sich Mutter Jasmin Groffot erfreut über das Präsent, das in den Osterferien genutzt werden soll.

Kundenberaterin Sandra Michalik nahm die Gelegenheit wahr, der neuen Teilhaberin herzlich zur gerade erst gewonnenen Verbandsmeisterschaft als Tanzmariechen im Regionalverband Rhein-Sieg-Eifel zu gratulieren. Sophia tanzt seit zwei Jahren als Solomariechen in der Jugendtanzgruppe der Fidelen Sandhasen Oberlar (Troisdorf).

„Die Mitgliedschaft bei der Volksbank hat in meiner Familie Tradition. Meine Eltern haben mir schon als Jugendliche eine Mitgliedschaft empfohlen“, erinnert sich Jasmin Groffot. „Da war es für mich jetzt keine Frage, auch für unsere Tochter einen Anteil zu zeichnen“ so die junge Mutter weiter. “Wenn Sophias vierjähriger Bruder Luca etwas älter ist, wird der bestimmt auch Mitglied bei der Volksbank werden“, hofft Kundenberaterin Sandra Michalik, die sich schon einen Vermerk in ihren Unterlagen gemacht hat.

„Wir waren mit Service und Beratung unserer Bank immer sehr zufrieden und finden die genossenschaftliche Idee ganz einfach gut“, begründet die Erzieherin die Entscheidung für die Bankteilhaberschaft.

Nach den Worten von Bankvorstand Jürgen Pütz erlebt der Genossenschaftsgedanke in der noch immer nicht bewältigten Staatsschuldenkrise eine regelrechte Renaissance. Pütz „Immer mehr Menschen wünschen sich Banken mit demokratischen Strukturen. Manche gehen dafür sogar auf die Straße. Volksbanken und Raiffeisenbanken erfüllen diese Forderung seit mehr als 150 Jahren.“ Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 3.000 Männer, Frauen und Kinder Mitglied bei der Volksbank Bonn Rhein-Sieg, in dem sie einen Mitgliedsanteil in Höhe von 100 Euro zeichneten.