Spende aus dem Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg

10.000 Euro-Spende des Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg für Hannah.
Jörg Hardt: „Kauf eines behindertengerechten VW-Busses rückt in greifbare Nähe!“

 

BN-Küdinghoven Eine erste Groß-Spende aus dem neuen Solidaritäts-Fonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg in Höhe von 10.000 Euro geht an die an Muskelschwund erkrankte sechsjährige Hannah Hardt aus Beuel-Küdinghoven. Die Eltern der durch ihre Krankheit an den Rollstuhl gefesselten Tochter müssen ein Fahrzeug erwerben, mit dem sie ihre Tochter zur Schule fahren oder zu Freizeitaktivitäten bringen können.

Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg

Durch Spendenaufrufe in den Medien hatten die Eltern von Hannah immer wieder auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Viele Einzelspenden von Privatpersonen, Institutionen, Vereinen und Schulen gingen ein, aber das Geld reichte noch nicht aus, um den sehnlichst erhofften VW-Bus anzuschaffen.

 

Hannahs Eltern freuen sich sehr über die Unterstützung der Volksbank.

 

„Mit der Spende kommen wir dem Kauf einen ganz großen Schritt näher. Wenn jetzt in der Vorweihnachtszeit noch mehr großzügige Menschen an unsere Hannah denken und eine Spende überweisen, dann können wir bestimmt im Januar einen Kaufvertrag abschließen!“ hofft Jörg Hardt, Hannahs Vater.

Von dem zunächst geplanten Kauf eines Neu-Fahrzeugs hat die Familie zwischenzeitlich Abstand genommen. Sie sind jetzt auf der Suche nach einem guten Gebrauchtwagen. Auf Vermittlung der Volksbank wird die Familie Hardt dabei vom Hennefer VW-Autohaus Schorn unterstützt, dessen Geschäftsführerin Monika Lütz-Blömers, dem Aufsichtsrat der Bank angehört.

 

„Da in den VW-Bus eine Hubeinrichtung für den Hannahs Rollstuhl eingebaut wird, muss das Fahrzeug eine geschätzte Lebensdauer von acht bis zehn Jahren haben, damit sich die Investition des Einbaus, die vom Landschaftsverband finanziert wird, lohnt“, erläutert die Mutter Ivonne Hardt.

 

Die Vertreterversammlung der Volksbank Bonn Rhein-Sieg hatte im Juni dieses Jahres beschlossen, erstmalig in der über 110jährigen Geschichte der Volksbank, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

 

Dazu erklärte Volksbank-Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz: „Der neue Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

 

Durch den Verzicht der Mitglieder auf 0,25 % ihrer Dividende wurden dem neuen Fonds Mittel in Höhe von rund 100.000 Euro zur Verfügung gestellt, die jetzt an unverschuldet in Not geratene Mitglieder ausgeschüttet werden.

 

Wer direkt Hannah helfen möchte, kann seine Spende überweisen an:

Deutsche Muskelstiftung „Stichwort ein Auto für Hannah“ Kto.-Nr.: 873 9000 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 660 205 00)

 

Eine steuerlich anerkannte Zuwendungsbescheinigung kann ausgestellt werden.