Neue Volksbank Köln Bonn startet

  • Fusionsvorbereitungen erfolgreich dank Engagement der Mitarbeiter
  • Erfreulich: anhaltend dynamisches Wachstum
  • Betreutes Kundenvolumen erstmals über 10 Milliarden Euro

20.09.2017: Köln/ Bonn/ Rhein-Sieg-Kreis.  Wenige Tage vor der Eintragung der neuen Volksbank Köln Bonn eG in das Genossenschaftsregister präsentierten der designierte Vorstandsvorsitzende Jürgen Pütz und sein Vorstandskollege Bruno Hollweger erstmals die zusammengefassten Zahlen der neuen Bank.
Wenn die Fusion der Kölner Bank und der Volksbank Bonn Rhein-Sieg Anfang Oktober durch die Eintragung in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht juristisch vollzogen ist, bleiben noch rund drei Wochen bis zur technischen Fusion, die am letzten Oktober-Wochenende durchgeführt wird. Dann werden auch die EDV-Systeme der Banken zusammengeführt.
Die Vorstandsmitglieder dankten den Mitarbeitern für den enormen Einsatz. Sie bewältigen neben dem Tagesgeschäft die umfangreichen Fusionsvorbereitungen mit großem Engagement, weshalb alle Signale für die Umsetzung auf Grün stehen.
Bilanziell wird die Verschmelzung rückwirkend zum 1.1.2017 durchgeführt. Folglich stellten die Vorstände in der Pressekonferenz das Halbjahresergebnis schon auf Basis der zusammengefassten Bilanz dar.
"Beide Häuser für sich genommen befinden sich auf dynamischem Wachstumskurs deshalb weist auch die neue Volksbank Köln Bonn kontinuierliche Steigerungsraten auf. Die Bilanzsumme liegt jetzt bei knapp 5 Milliarden Euro und das Betreute Kundenvolumen erreicht 10,1 Milliarden Euro", erklärt  Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz während der Pressekonferenz im Bonner Volksbank-Haus.

Die niedrigen Zinsen beflügeln besonders die Immobilienfinanzierungen. Per 30.07.2017 liegt das für Wohnungsbaukredite herausgelegte Volumen bei 1,7 Milliarden Euro und damit um 3,4 Prozent über dem Vorjahreswert.
 
Die Kreditnachfrage der Privat-Kundschaft und der regionalen Unternehmen führt insgesamt zu einer Ausweitung des Kreditgeschäfts der Volksbank in den ersten sieben Monaten des Jahres 2017 um 3,2 Prozent auf 3,055 Milliarden Euro.

Deutliche Zuwächse verzeichnet die Genossenschaftsbank im gleichen Zeitraum trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus auf der Einlagenseite, die um 2,4 Prozent auf 3,850 Milliarden Euro angestiegen ist.

Auch das gesamte betreute Kundenvolumen (Summe aus Einlagen, Ausleihungen, Vermittlungsgeschäft und Wertpapieren) der Bank ist weiter gewachsen. Es stieg um 3 Prozent auf 10,144 Milliarden Euro.

Die Bilanzsumme zum 30.07.2017 beläuft sich auf 4,936 Milliarden Euro gegenüber 4,794 Milliarden Euro am Jahresende 2016.

Trotz des anhaltenden Kreditwachstums liegt der Zinsüberschuss (Differenz aus Zinsertrag und Zinsaufwand) aufgrund der Minuszins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) mit 98 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Erfreulich ist die Entwicklung des Provisionsergebnisses. Es beträgt 37 Millionen Euro gegenüber 34 Millionen Euro in 2016.

Die Verwaltungsaufwendungen liegen mit 99,4 Millionen Euro im Plan, so dass nach
Dotierung der Reserven und unter Berücksichtigung der Einmalkosten der Fusion und des Bewertungsergebnisses sowie des Steueraufwandes nach der Ergebnisvorschaurechnung der Jahresüberschuss voraussichtlich bei knapp 10 Millionen Euro (Vorjahr: 9,24 Millionen Euro) liegen wird.

Technische Fusion von 27. bis 29. Oktober 2017

Aufgrund der umfassenden technischen Arbeiten kann die Volksbank Köln Bonn eG  in den Kölner Filialen am Freitag, 27. Oktober 2017, nur einen eingeschränkten Service anbieten. Die Filialen sind aber zu den bekannten Servicezeiten geöffnet. Die Mitarbeiter sind dann für die Kunden und ihre Fragen da. Am Montag, 30. Oktober 2017, wird die neue Bank auch EDV-technisch vereinigt sein und steht in vollem Umfang allen Kunden wieder zur Verfügung.