Navigation überspringen
Startseite
Privatkunden
Firmenkunden
Junge Kunden
50Plus
Mitglieder
Wir für Sie
Organe unserer Bank
Satzung/Jahresberichte
Infos und Berichte
VR-mehrWert Programm
BLZ: 38060186
BIC: GENODED1BRS
Tel.: 0228/716-0
Preise & Konditionen | Impressum | Vermittler-Info | AGB + Sonderbedingungen | Nutzungsbedingungen | Datenschutzhinweis | Übersicht
Wir begrüßen Sie in unserer 24-Stunden Online-Filiale.

Kriegsende - Neue Räumlichkeiten

Domizil Bahnhofstraße 6

Da die Räumlichkeiten in der Münsterstraße zu klein wurden, zog die Bank in das neu erworbene Domizil in der Bahnhofstraße 6. Die ersten Kriegsjahre schlagen sich in der Geschäftsentwicklung der Bank nieder. Dennoch können bis Ende 1943 noch neue Mitglieder gewonnen werden: Es gibt 318 Teilhaber.

Durch staatliche Verfügung wird zum 31. Mai 1944 die Bonner Zweigstelle der "Kölner Beamtenbank eGmbh" in die Volksbank Bonn eingegliedert. Die Zahl der Mitglieder klettert auf über 600. Auf der letzten Generalversammlung während des Krieges wird die Ausschüttung einer Dividende von fünf Prozent beschlossen.

Zum Schicksalstag für Bonn wird der 18. Oktober 1944. Bei schweren Luftangriffen fällt auch das Gebäude der Volksbank in Schutt und Asche. Wertvolle Dokumente, Unterlagen, Buchungsmaterial und Akten gehen für immer verloren.

Arbeit bei Kerzenlicht 

Eine Notunterkunft findet die Volksbank in den letzten Kriegsmonaten durch nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft der Kreissparkasse. Zwei Briefe des damaligen Vorstandes an den "Rheinischen Genossenschaftsverband" in Köln erhellen die katastrophale Situation nach den Bombenangriffen.

Darin heißt es:
"Wir verfügten zeitweise nicht einmal über Sitz- bzw. Arbeitsgelegenheit für die Angestellten. Ab 24. Dezember 1944 bis Mitte Februar 1945 saßen wir wegen weiteren Schadens in den Kellerräumen der Kreissparkasse." Weiter liest man: "An diesem Tag waren die Arbeiten so gestört, dass nur mit Mühe und Not und bei Kerzenlicht Ein- und Auszahlungen vorgenommen werden konnten."

Die damaligen Daueralarme erlaubten oft nur eine kurze Arbeitszeit von drei bis vier Stunden am Tage. 1945 wurde das Büro außerhalb der Stadt verlegt.