Neues Zuhause und Erster Weltkrieg
1911 bis 1920
Die ersten Geschäftsräume der Bank in der Kölnstraße platzten bald aus allen Nähten. Der Raumnot begegnete man 1911 mit dem Erwerb von zwei nebeneinander liegenden Häusern in der Münsterstraße (Nr. 9 und 11). Der Geschäftsbetrieb wurde zunächst in das Haus Nr. 11 verlagert.
Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhinderte die geplante Ausdehnung auf das Nachbarhaus. Das Kriegsgeschehen stürzte auch in Bonn das Wirtschafts- und Sozialgefüge ins Chaos. 17 000 junge Bonner wurden zu den Waffen gerufen. Fehlende Arbeitskräfte und der Ausfall von Materiallieferungen hatten auf die Wirtschaft der Stadt katastrophale Auswirkungen. Bautätigkeit gab es nur dort, wo Projekte für Kriegsführung oder Versorgung von der Obrigkeit angeordnet wurden. So hinterließ der Strukturwandel in der Bonner Wirtschaft auch deutliche Spuren bei der Volksbank. Die günstige Entwicklung der Jahre 1910 bis 1915 erlitt in dem folgenden Zeitraum einen Einbruch.
Als der Erste Weltkrieg im November 1918 mit der Niederlage des Deutschen Reiches beendet wurde, hatte er auch über Bonn und die Region Trauer, Not und Elend gebracht. Schulen, Krankenhäuser, Hotels und Privatquartiere wurden von den Besatzungstruppen beschlagnahmt.
Am 28. Juni 1919 wurde der Versailler Vertrag zwischen Deutschland und 26 Feindmächten unterzeichnet. Er leitete die Zerstückelung des Deutschen Reiches ein. Die Summe der Reparationen setzten die Kriegsgewinner auf 132 Milliarden Mark fest. Der Kaufmann Johann Bernartz leitete als Vorstandsmitglied in dieser schweren Zeit die Geschicke der Bank.
Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhinderte die geplante Ausdehnung auf das Nachbarhaus. Das Kriegsgeschehen stürzte auch in Bonn das Wirtschafts- und Sozialgefüge ins Chaos. 17 000 junge Bonner wurden zu den Waffen gerufen. Fehlende Arbeitskräfte und der Ausfall von Materiallieferungen hatten auf die Wirtschaft der Stadt katastrophale Auswirkungen. Bautätigkeit gab es nur dort, wo Projekte für Kriegsführung oder Versorgung von der Obrigkeit angeordnet wurden. So hinterließ der Strukturwandel in der Bonner Wirtschaft auch deutliche Spuren bei der Volksbank. Die günstige Entwicklung der Jahre 1910 bis 1915 erlitt in dem folgenden Zeitraum einen Einbruch.
Als der Erste Weltkrieg im November 1918 mit der Niederlage des Deutschen Reiches beendet wurde, hatte er auch über Bonn und die Region Trauer, Not und Elend gebracht. Schulen, Krankenhäuser, Hotels und Privatquartiere wurden von den Besatzungstruppen beschlagnahmt.
Am 28. Juni 1919 wurde der Versailler Vertrag zwischen Deutschland und 26 Feindmächten unterzeichnet. Er leitete die Zerstückelung des Deutschen Reiches ein. Die Summe der Reparationen setzten die Kriegsgewinner auf 132 Milliarden Mark fest. Der Kaufmann Johann Bernartz leitete als Vorstandsmitglied in dieser schweren Zeit die Geschicke der Bank.
